
Haarausfall ist für die Betroffenen meist sehr belastend. Die Ungewissheit des Fortschreitens besorgt die Patienten. Die Injektion mit Eigenblut kann den Haarausfall vermindern oder sogar ganz stoppen. Wachstumsfaktoren im Blutplasma regenerieren die Haarfollikel. Die Durchblutung und damit die Nährstoffversorgung wird verbessert und die Wachstumsphase des Haares wird verlängert. Auch Biostimulatoren können zum Einsatz kommen ,um Haarfollikel und Stammzellen zu regenerieren.
Bei kreisrundem Haarausfall, der sog. alopecia areata, kann zusätzlich mit niedrigen Dosen Kortison behandelt werden. Besonders die Kombination von PRP( Eigenblut) und Kortison bringt meist schnell eine Besserung mit sich.
Eine besondere Behandlung benötigt der Spannungshaarausfall. Hier wird mit Botulinumtoxin gezielt die Kopfhautmuskulatur entspannt was das Wachstum des Haarfollikels effektiv fördern kann.
Von Haarausfall spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum vermehrt Haare ausfallen oder die Haardichte sichtbar abnimmt. Dabei kann sich der Haarverlust ganz unterschiedlich zeigen – etwa durch zunehmend dünner werdendes Haar, eine insgesamt geringere Haardichte oder klar abgegrenzte kahle Stellen.
Die Ursachen sind vielfältig und reichen von genetischen und hormonellen Einflüssen bis hin zu entzündlichen Prozessen, Nährstoffmangel, Erkrankungen, Medikamenten oder körperlicher und psychischer Belastung. Da sich die verschiedenen Formen des Haarausfalls deutlich unterscheiden, ist eine ärztliche Einordnung wichtig, um mögliche Ursachen zu erkennen und eine geeignete Behandlung auszuwählen.

Welche Behandlung bei Haarausfall infrage kommt, richtet sich nach dessen Form, Ursache und Ausprägung. Je nach Befund können regenerative oder medikamentöse Verfahren sowie bei ausgewählten Indikationen Botulinumtoxin eingesetzt werden.
Bei der PRP-Behandlung wird aus dem eigenen Blut plättchenreiches Plasma gewonnen und gezielt in die Kopfhaut injiziert. Die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren sollen regenerative Prozesse im Bereich der Haarfollikel unterstützen. Voraussetzung für eine Behandlung ist, dass noch aktive Haarfollikel vorhanden sind.
Bei Alopecia areata können entzündungshemmende Kortikosteroide eingesetzt werden. Welche Anwendung und Dosierung infrage kommen, hängt von Ausprägung und Verlauf des kreisrunden Haarausfalls ab und wird ärztlich beurteilt.
Bei ausgewählten Patienten kann PRP ergänzend zu einer Kortisonbehandlung eingesetzt werden. Während Kortison auf den entzündlichen Prozess abzielt, soll PRP regenerative Prozesse im Bereich der Haarfollikel unterstützen. Ob eine Kombination sinnvoll ist, hängt vom individuellen Befund ab.
Bei erhöhten Spannungszuständen der Kopfhautmuskulatur kann in ausgewählten Fällen eine Behandlung mit Botulinumtoxin erwogen werden. Dabei wird die Muskelaktivität gezielt reduziert. Vor einer solchen Behandlung sollten andere mögliche Ursachen des Haarausfalls berücksichtigt werden.
Haarausfall kann unterschiedliche Ursachen haben und sich entsprechend verschieden zeigen. Für die Behandlungsplanung ist entscheidend, zwischen erblich bedingtem, diffusem und kreisrundem Haarausfall sowie weiteren Formen zu unterscheiden.
Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls. Dabei reagieren genetisch empfindliche Haarfollikel auf hormonelle Einflüsse, wodurch sich die Wachstumsphase der Haare verkürzt und die Haare zunehmend dünner werden.
Beim diffusen Haarausfall nimmt die Haardichte über größere Bereiche der Kopfhaut ab. Mögliche Auslöser sind unter anderem hormonelle Veränderungen, Nährstoffmangel, Medikamente, Erkrankungen oder körperliche und psychische Belastungen. Vor einer ästhetischen Behandlung sollte die Ursache möglichst geklärt werden.
Alopecia areata ist eine entzündlich bedingte Form des Haarausfalls, bei der meist klar begrenzte kahle Stellen entstehen. Da sich Ursache und Behandlung deutlich von anderen Formen unterscheiden, ist eine ärztliche Einordnung besonders wichtig.
Beim sogenannten Spannungshaarausfall werden erhöhte Spannungszustände der Kopfhautmuskulatur als möglicher Einflussfaktor diskutiert. Vor einer darauf ausgerichteten Behandlung sollte geprüft werden, ob andere Ursachen des Haarverlusts vorliegen.


Ob eine Behandlung bei Haarausfall sinnvoll ist, hängt von Ursache, Ausprägung und Zustand der Haarfollikel ab. Besonders wichtig ist eine frühzeitige Einordnung, da regenerative Verfahren vorhandene Haarfollikel unterstützen können, jedoch keine bereits dauerhaft verlorenen Haarfollikel neu bilden.
Eine Behandlung kann infrage kommen, wenn die Haardichte abnimmt, das Haar zunehmend dünner wird oder umschriebene kahle Bereiche entstehen. Welche Therapie geeignet ist, richtet sich nach der zugrunde liegenden Form des Haarausfalls.
Regenerative Verfahren setzen voraus, dass grundsätzlich noch funktionsfähige Haarfollikel vorhanden sind. Bei weit fortgeschrittenem Haarverlust mit dauerhaft geschädigten oder nicht mehr aktiven Follikeln sind die Behandlungsmöglichkeiten entsprechend begrenzt.
Neu auftretender, ausgeprägter oder rasch fortschreitender Haarausfall kann unterschiedliche medizinische Ursachen haben. Insbesondere bei unklarer Ursache sollte deshalb zunächst eine entsprechende diagnostische Abklärung erfolgen, bevor eine ästhetisch-medizinische Behandlung begonnen wird.
Eine Behandlung kann vorhandenes Haarwachstum und die Haarqualität abhängig vom Befund unterstützen, eine vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Haardichte ist jedoch nicht immer möglich. Wirkung und Verlauf unterscheiden sich je nach Ursache und individuellen Voraussetzungen.
Vor der Behandlung wird der Haarausfall ärztlich beurteilt und besprochen, welche Therapie für den jeweiligen Befund infrage kommt. Anschließend wird ein individuelles Vorgehen festgelegt, das sich an Form und Ausprägung des Haarverlusts orientiert.
Zu Beginn werden Verlauf, Verteilung und Ausprägung des Haarausfalls betrachtet. Auch mögliche Vorerkrankungen, Medikamente und weitere Einflussfaktoren können für die Einordnung relevant sein. Bei unklarer Ursache kann vor der Behandlung eine weiterführende diagnostische Abklärung erforderlich sein.
Auf Grundlage des Befundes wird entschieden, welches Verfahren geeignet ist. Dabei werden auch mögliche Behandlungsintervalle und die realistisch zu erwartende Entwicklung besprochen.
Die Behandlung erfolgt ambulant in der Praxis. Je nach gewähltem Verfahren werden PRP, Kortison oder Botulinumtoxin gezielt im Bereich der Kopfhaut angewendet. Dauer und Umfang richten sich nach der jeweiligen Behandlung und dem betroffenen Areal.
Da Veränderungen des Haarwachstums Zeit benötigen, wird der Behandlungserfolg im Verlauf beurteilt. Abhängig von Entwicklung und gewähltem Verfahren können weitere Sitzungen oder eine Anpassung des Behandlungskonzepts sinnvoll sein.
Veränderungen des Haarwachstums benötigen Zeit, da Haare einem natürlichen Wachstumszyklus unterliegen. Wann erste Ergebnisse sichtbar werden und wie viele Behandlungen erforderlich sind, hängt deshalb von Form und Ausprägung des Haarausfalls sowie vom eingesetzten Verfahren ab.
Eine Veränderung der Haardichte oder Haarqualität ist in der Regel nicht unmittelbar nach der Behandlung sichtbar. Regenerative Prozesse und neues Haarwachstum entwickeln sich über mehrere Wochen bis Monate. Die Beurteilung des Ergebnisses erfolgt deshalb über einen längeren Zeitraum.
Regenerative Verfahren wie PRP werden häufig in mehreren Sitzungen durchgeführt. Anzahl und Abstände richten sich nach Ausgangsbefund und Behandlungsverlauf. Bei Kortison oder Botulinumtoxin gelten je nach Indikation eigene Behandlungsintervalle.
Die Haltbarkeit hängt insbesondere von der Ursache des Haarausfalls und dessen weiterem Verlauf ab. Bei fortbestehenden Einflussfaktoren können erneute oder ergänzende Behandlungen erforderlich sein. Regelmäßige Verlaufskontrollen helfen, die weitere Behandlung entsprechend der Entwicklung anzupassen.
Die möglichen Nebenwirkungen einer Haarausfallbehandlung unterscheiden sich je nach eingesetztem Verfahren. Bei fachgerechter Anwendung sind die Reaktionen meist vorübergehend. Entscheidend sind die richtige Indikationsstellung, Dosierung und Behandlungstechnik.
Nach einer PRP-Behandlung können an den Injektionsstellen vorübergehend Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse auftreten. Da körpereigenes Plasma verwendet wird, besteht kein Risiko einer allergischen Reaktion auf einen körperfremden Wirkstoff.
Bei einer lokalen Kortisonbehandlung können insbesondere Veränderungen der Haut oder des Unterhautgewebes im behandelten Bereich auftreten. Dosierung, Behandlungsabstände und Anwendungsdauer müssen deshalb sorgfältig auf den jeweiligen Befund abgestimmt werden.
Bei Botulinumtoxin können neben Reaktionen an den Einstichstellen vorübergehende unerwünschte Effekte durch die muskelentspannende Wirkung auftreten. Eine präzise Dosierung und Platzierung sind daher besonders wichtig.
Vor der Behandlung werden mögliche Risiken und individuelle Faktoren berücksichtigt. Insbesondere bei bestehenden Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder unklarer Ursache des Haarausfalls muss geprüft werden, ob die gewünschte Behandlung geeignet ist.
In der Praxis von Dr. med. Mona Suroğlu in Villingen-Schwenningen wird die Behandlung von Haarausfall an dessen Form, Ausprägung und individuelle Voraussetzungen angepasst. Entscheidend ist, die Behandlung gezielt auf den jeweiligen Befund auszurichten.
Haarausfall kann unterschiedliche Ursachen haben und erfordert daher kein einheitliches Behandlungsschema. Dr. med. Mona Suroğlu beurteilt, welche therapeutischen Möglichkeiten für den jeweiligen Befund infrage kommen und wie diese sinnvoll eingesetzt werden können.
Je nach Form des Haarausfalls können unterschiedliche Verfahren einzeln oder ergänzend eingesetzt werden. Dabei werden Nutzen, Grenzen und mögliche Risiken der jeweiligen Behandlung berücksichtigt.
Da sich Veränderungen des Haarwachstums erst über einen längeren Zeitraum beurteilen lassen, kann eine kontinuierliche Begleitung sinnvoll sein. Die weitere Behandlung wird dabei an die tatsächliche Entwicklung des Haarwachstums angepasst.
Die Praxis von Dr. med. Mona Suroğlu in Villingen-Schwenningen betreut Patienten mit Haarausfall aus der Region und dem Schwarzwald-Baar-Kreis. Persönliche Beratung und Verlaufskontrollen ermöglichen eine kontinuierliche Begleitung und eine Anpassung der Behandlung an die individuelle Entwicklung des Haarwachstums.